DFB Pokal 2017 – Tops & Flops

Am 27. Mai ist es endlich soweit; die beiden Finalisten des DFB-Pokals 2017 stehen sich in Berlin gegenüber. Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt haben ihre Tickets gelöst und kämpfen Ende Mai um den Pokalsieg.

Zuerst konnte ich es gar nicht glauben: Am 26. April habe ich das Halbfinale zwischen Dortmund und Bayern geguckt. Nebenbei habe ich im Internet Fruitilicious online gespielt, weshalb ich gar nicht genau mitbekommen habe, wieso rund um mich herum das Staunen so groß war. Aber tatsächlich, der BVB hat es trotz der furchtbaren Nachrichten rund um die platzierten Sprengsätze am Mannschaftbus geschafft, sich aufzurichten und sogar München auf die Plätze zu verweisen.

Da ich kein hartgesottener FC-Fan bin, habe ich mich schon etwas über den Erfolg der Borussen gefreut. Den Bayern bleibt schließlich noch immer die diesjährige Meisterschaft, die sie natürlich schon längst wieder klargemacht haben. Da kann beim DFB-Pokal ruhig mal ein anderer dran sein.

Schon zum 74. Mal fand der Traditionswettbewerb statt, bei dem auch Teams aus der 2. und 3. Liga starten und sich gegen die Großen behaupten können. Das eine oder andere Mal hat es auch ein paar klasse Überraschungen gegeben, wobei am Ende doch meistens einer der Bundesligisten ganz oben steht.

Dennoch haben sich auch diese Saison einige Teams ein paar Patzer geleistet, die – ebenso wie unerwartete Erfolge – nicht unerwähnt bleiben sollen. Die Tops und Flops des DFB-Pokals 16/17 aus meiner Sicht:

Legen wir beim Achtelfinale los. Denn hier hat sich bereits ein wenig die Spreu vom Weizen getrennt. Und wer es aus den unteren Ligen bis hierhin geschafft hat, der hat allemal einen Grund zur Freude.

Einen tollen Erfolg haben zum Beispiel die Sportfreunde Lotte mit ihren 2:0 gegen 1860 München aus der 2. Liga erzielt. Sie haben gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Im Viertelfinale lief es zwar nicht mehr so rosig, doch wenigstens schieden die Sportfreunde gegen Dortmund aus dem Rennen – also einem der potenziellen Pokalsieger. Das kann sich sehen lassen.

Passend zur schlechten Saison hatte der VfL Wolfsburg auch im Achtelfinale kein Glück und schied gegen Bayern München aus. Kaum eine Erfolgsgeschichte gibt es diese Saison zu vermelden, sodass die Wolfsburger ihr Ausscheiden aus dem Pokal als Zeichen dafür sehen sollten, jetzt alle Kräfte in den drohenden Abstiegskampf zu stecken.

Ähnlich schlecht erging es Schalke 04 im Viertelfinale. Auch die Weiß-Blauen konnten Bayern München nicht das Wasser reichen und verloren sogar noch höher mit 0:3. Ein anderer großer Verlierer war im Viertelfinale auch der Hamburger SV, der wie Wolfsburg um einen Verbleib in der Bundesliga kämpft. Auch im Pokal konnten die Norddeutschen ihre Stärke nicht beweisen und machten gegen Borussia Mönchengladbach beim 1:2 keine gute Figur.

Der letzte Verlierer wäre wohl der FC Bayern München, der deshalb so bezeichnet werden kann, weil jeder Verlust eines möglichen Titels für die Münchner ein echtes Problem darstellt. Dass sie ausgerechnet gegen Dortmund verlieren, schmerzt jeden Fan. Wenigstens bleibt ihnen die Meisterschaft.

Neben den Borussen heißt der große Gewinner natürlich: Eintracht Frankfurt. Derzeit liegt das Team auf dem 11. Tabellenrang und hat sich im Wettbewerb immer mit vollem Einsatz gezeigt. Dieser wurde mit dem Einzug ins Finale belohnt, wo jetzt ein harter Gegner wartet. Beide Teams würden die Saison gerne mit dem Pokal krönen. Wer letztendlich die stärkeren Nerven hat, wissen wir noch nicht, aber ganz sicher wird es ein Spiel voller Nervenkitzel!

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