Sportstars III – Angelique Kerber

Seit Angelique Kerber letztes Jahr dafür sorgte, dass seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder eine deutsche Tennisspielerin auf dem ersten Platz der Weltrangliste steht, bin ich – was Tennis angeht – wieder öfter auf dem Laufenden geblieben.

Zwar habe ich schon in einem anderen Artikel geschrieben, dass es wohl nie mein Lieblingssport werden wird, doch ich bin immer für ein wenig Abwechslung. Ich habe sie für diese Kategorie ausgewählt, weil sie letztes Jahr enorm erfolgreich war; beim letzten Turnier in Stuttgart jedoch relativ schnell unterging.

2016 war für Kerber ein Superjahr. Sie gewann sowohl die prestigeträchtigen US Open im August, als auch die Australian Open. In Down Under hat sie im Finale gegen Serena Williams in drei Sätzen mehr als klargemacht, wohin sie strebt. Im Sommer 2016 in Wimbledon witterte dann Serena Williams ihre Revanche, als Angelique Kerber deren Schwester Venus im Halbfinale in nur zwei Sätzen bezwang. Diesmal konnte Serena im Finale überzeugen, was Kerbers Qualitäten allerdings keinen Abbruch tat. Sie hat klasse Spiele geliefert und war kaum kleinzukriegen. Zu guter Letzt ist dann noch die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen zu nennen, bei der sie sich nur der Puerto-Ricanerin Mónica Puig geschlagen geben musste.

Neben diesen ganzen Erfolgen wurde sie außerdem mehrfach als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet, gewann 2016 den Bambi und wurde außerdem WTA Player of the Year. So viele Erfolge muss man erstmal verkraften können.

Dieses Jahr begann weniger rosig, da sie bei zwei australischen Turnieren nur je ein Spiel gewann. Außerdem haben die Williams-Schwestern sich ihr erneut in den Weg gestellt, sodass Serena ihr auch die Weltranglistenführung wieder abnehmen konnte. Meistens war 2017 bis jetzt in den Achtelfinalen Schluss. So auch zuletzt in Stuttgart, wo Laura Siegemund überraschend triumphierte. Für Kerber war allerdings auch hier im Achtelfinale gegen die spätere Finalistin Mladenovic das Turnier beendet. Gerne hätte man sie noch länger gesehen.

Man kann nur hoffen, dass Angelique Kerber dieses Jahr noch zu ihrer Stärke aus dem letzten Jahr zurückfindet und den einen oder anderen großen Erfolg verbuchen und damit langfristig an der Weltranglistenspitze mitspielen kann.

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