Januar 23, 2009 - Geschrieben von Admin
Killerspiele
Wer kennst sie nicht die ewigen Diskussionen zum Thema Killerspiele. Selbst ist dies Thema längst bei unseren Politikern angekommen und ebenfalls stand es schon zur Debatte Killerspiele in bestimmten Bundesländern zu verbieten. Aus meiner Sicht (mich fragt ja keiner
) ist dies wirklich zu weit ausgeholt. Letztlich ist nicht nur das Spiel, sondern viel mehr der Spieler das Problem. Sicherlich möchte ich hier nichts schön oder schlecht reden, nur es gibt nicht ohne Grund eine PEGI Regelung welche wie ich finde, sehr gut funktioniert. Sofern der Handel beim Verkauf der Spiele sicherstellt, dass der Spieler das Mindestalter hat.
Jetzt hat ein amerikanischer Forscher, Professor Christopher Ferguson, rausgefunden das Killerspiele nicht der Auslöser eines Amoklaufes sind. Er sagte ebenso das Killerspiele durch die Medien schlecht gemacht werden und dadurch nur Panikmache entsteht. Ausserdem konnte er sich nicht verkneifen zu sagen das die Leute welche ein solches Bild von Killerspielen haben, sich mit dem Thema keineswegs auskennen.
Seit einiger Zeit gibt es eine Internetseite die sich genau dieses zum Thema gemacht hat. Im Grunde funktioniert es so: Spieler aus der ganzen Welt können sich dort unter dem Motto “gaming is not a crime” anmelden und ihr Gesicht Zeigen. Eine ähnliche Aktion startete bereits vor etlichen Jahren gegen Nazis.
Besuche die Webseite doch einmal und zeige dein Gesicht unter dem Thema “gaming is not a crime”.
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April 6, 2010
Man würde es sich doch viel zu einfach machen, die ganze Schuld am Ausrasten eines Amokläufers einem Computerspiel zu geben. Die Voraussetzungen, die zu einer solchen Gewalttat führen, sind doch um einiges vielschichtiger. Aber natürlich ist es immer einfacher, die Gründe in einem Spiel zu sehen und nicht bespielsweise im Umgang der Gesellschaft mit dem späteren Amokläufer. Die “gaming is not a crime” Aktion halte ich daher für überaus gelungen und hoffe, dass sie einige Skeptiker wachrütteln kann.
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