Die Fußball-WM 2030: Alle Bewerber im Überblick

Wir haben noch nicht einmal das erste Jahrzehnt abgeschlossen, da geht es schon darum, welches Land zum Start in die dritte Dekade Gastgeber der Fußball-WM 2030 sein möchte. Zwar liegt der Entscheidungsprozess noch in der Ferne, doch die ersten Bewerbungen sind bereits eingetrudelt.

Und die Kandidaten sind so vielfältig wie das Spieleangebot bei Max Quest Wrath mit seinen zahlreichen Games aus den unterschiedlichsten Kategorien. Werfen wir doch schon mal einen genaueren Blick auf die ersten Länder, die bereits jetzt schon für 2030 in die Bewerbungsphase gehen – denn für so ein Mega-Event wie die WM will man schließlich gut vorbereitet sein.

Südamerika verfolgt große Pläne zum WM-Jubiläum

Die ersten Bewerber, denen es ernst ist, kommen aus Südamerika. Eine gemeinsame Kandidatur von Argentinien, Uruguay und Paraguay steht im Raum. Die drei Länder sind schon soweit, dass sie die Spielorte verteilt haben und kräftig für die Standorte werben. Das schlagkräftigste Argument dabei: Passend zum Jubiläum der Meisterschaft könnte das Event wieder an seinen Ursprungsort Uruguay zurückkehren, wo 1930 die erste Endspielrunde ausgetragen wurde. Aus Sicht des Marketings dürfte das für die FIFA ein ziemlich gutes Argument sein.

Am Balkan möchte man diesmal mitmischen

An anderer Stelle hat man ebenfalls schon eine Idee, wie man die Veranstaltung nach Hause holen könnte. Zwar steht die ganz offizielle Bewerbung noch aus, doch die Ankündigung kam bereits: So wollen Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Serbien zusammen als Austragungsorte antreten und die WM zum Balkan holen. Gleich vier Länder gemeinsam? Nun ja, bedenkt man, dass mittlerweile 48 Mannschaften im Rennen sind, so müssen sich schon mehrere Länder zusammentun, um den organisatorischen und finanziellen Aufwand zu bewältigen. Dass es dadurch allerdings einfacher für die Teams und Fans wird, zu den Spielen zu reisen, ist wohl eher nicht der Fall.

Europas Planung noch nicht sicher geklärt

Dass man aus Europa noch Bewerbungen erwarten muss, ist klar. Doch auf welche Art und Weise steht noch nicht hundertprozentig fest. Möglicherweise – unter Vorbehalt der weiteren Brexit-Entwicklungen – wollen England, Nordirland, Schottland, Wales und Irland gemeinsam in Richtung WM-Organisation marschieren. Doch offiziell gibt es dazu noch keine Erklärung. Nur wenig konkreter wird es bei Spanien. Die Südeuropäer konnten sich nur noch nicht entscheiden, wen sie an ihrer Seite haben wollen: Portugal oder Marokko – oder doch lieber niemanden (was allerdings die unwahrscheinlichste Variante sein dürfte). Marokko scheiterte allerdings schon an der Vergabe 2026 (und bereits viermal davor), sodass die Spanier sich gut überlegen werden, ob sie diese Nachbarn hinzuziehen werden. Probleme bereiten hier vor allem die politischen Spannungen und die Einschränkungen von Presse-, Religionsfreiheit und Meinungsäußerung innerhalb Marokkos.

Welche Pläne werden in Asien geschmiedet

Noch gibt es nichts, was spruchreif wäre, doch dass Asien sich bei der Vergabe nicht einmischen möchte, dürfte unwahrscheinlich sein. Doch wer tritt als Haupt-Organisator auf, und wer schließt sich überhaupt zusammen? Ob Nordkorea sich nun auch in internationale Gefilde wagt und sich sogar mit Südkorea zusammentun könnte? Aber wie entwickelt sich die politische Situation? Dass China und Japan eine Bewerbung planen, ist genauso gut möglich. Aber welche asiatischen Länder letztendlich in welcher Zusammensetzung kooperieren (oder sich überhaupt bewerben), ist noch ungewiss.

Das Rennen ist noch offen

Fassen wir zusammen, dass es zwar durchaus eine Menge Interessenten gibt, doch viele von ihnen haben bis jetzt noch keine offizielle Bewerbung eingereicht. Wer seine Pläne beibehält oder vorher aussteigt, kann also nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Auch die Entscheidung der FIFA ist manchmal schwer vorauszusehen. Sicher spielen Marketing, Gelder und mögliche Einschaltquoten eine Rolle. Bis es soweit ist, wird noch einiges an Zeit vergehen – und wer weiß, wer bis dahin noch seine Kandidatur für das riesige Jubiläums-Event bekannt geben wird.

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